Der SM-BOX Konfigurator
Eine Software muss nicht nur für den Anwender eine klare, verständliche, intuitiv nutzbare Oberfläche bieten. Gerade bei sehr komplexen Applikationen, wie sie Monitoringsysteme zweifellos darstellen, müssen diese Maßstäbe auch an das administrative Interface gelegt werden.
Configuration made easy
Mit dem SM-BOX Konfigurator wird die gesamte Appliance konfiguriert. Inbetriebnahme und Pflege des Systems erfolgen ausschließlich über den Konfigurator. Ein (Konsolen-) Zugriff auf die Systemebene ist nicht notwendig und auch nicht möglich. Es sind keine Kenntnisse bzgl. des zugrunde liegenden Debian Linux und der benutzten OpenSource-Komponenten erforderlich. Natürlich ist es von großem Nutzen, wenn man Grundfunktionen und Konfigurationsprinzipien von Nagios kennt.
Wichtige Eigenschaften des Konfigurators:
- webbasiert
- multiuser-fähig (mehrere Admins können gleichzeit konfigurieren)
- administrative Berechtigungen sind über Rollen steuerbar
- mehrsprachig (aktuell deutsch + englisch)
- kontextsensitive Dokumentation und Hilfe, mehrsprachig (aktuell deutsch und englisch)
- vielfältige Such- und Filtermöglichkeiten
- Plausibilitätskontrollen der Eingaben; Verhinderung fehlerhafter Konfigurationen
Besonderer Wert wurde auf eine effektive Pflege gelegt. Mit Effektivitätsfunktionen, wie dem Duplizieren von Objekten inclusive aller Abhängigkeiten wird die Pflege einer SM-BOX zum Kinderspiel. Mit Massenbearbeitungs-Aktionen kann man Objekt- oder Wertzuweisungen für mehrere Objekte gleichzeitig durchführen.
Der Konfigurator dient der Bearbeitung von:
- Monitoring-Objekten (Nagios-Objekte, wie Hosts, Services, Hostgruppen, ...),
- Objekten, die ein klassisches Nagios nicht bietet (Service-Sets, Periodische Downtimes),
- Systemeinstellungen (Netzwerk, Mail, ISDN, GSM, Zertifikat, Zeitserver usw.),
- Cluster- und LoadBalancing-Konfiguration,
- Nutzern, Rechten und Kommunikationsinformationen.
Weitere Funktionen:
- Logging aller Transaktionen (wer hat wann was verändert)
- Anzeige und Downloadmöglichkeit von verschiedenen System-Logs
- über die Web-GUI auf der Box ausführbare Netzwerk-Tools (ping, nslookup, arp, tracerout, netstat) für Tests und Fehlersuche
Selbstverständlich lässt die gesamte Konfiguration der SM-BOX über ein zyklisches oder ein Backup on Demand auf ein externes Share sichern und per Restore wiederherstellen.
Discovery
Über die integrierte Discovery-Funktion wird die Aktualität der in der SM-BOX erfassten Systeme gesichert, indem sie neu hinzugekommene und bisher nicht überwachte Systeme erkennt und auflistet. Eigenschaften von Discovery:
- Definition und Speichern mehrerer Scan-Konfigurationen
- Angabe von Scan-Bereichen mit Exclude-Liste
- Starten der Scans on Demand (Auto-Start-Funktion ist geplant)
- Liste der gefunden, noch nicht in Überwachung befindlichen Systeme
- Anzeige von IP-Adresse, DNS-Name, Betriebssystem-Fingerprint und offener Ports für jedes System.
- Möglichkeit des Setzens von Systemen auf eine Blacklist (Ausblenden)
- Zurückholen von blacklisted Systemen
Per Discovery gefundene Systeme können unmittelbar zu überwachten Objekten (Hosts) gemacht werden.
Die Discovery-Funktion eignet sich natürlich auch für die Erst-Inbetriebnahme einer SM-BOX. Allerdings liefert sie nicht die für eine Konfiguration so wichtigen Systemabhängigkeiten (Parent-Beziehungen).
Weitere Konfigurationsmöglichkeiten
Die Massenimport-Funktion ist sehr nützlich bei der Erstinbetriebnahme einer SM-BOX. Der Vorteil dieser Methode ist, dass sich Hosts incl. Parent-Beziehungen, Hostgruppen- und Template-Zuodnungen und bei Bedarf sogar Servicedefinitionen und deren Zuordnung zu Hosts importieren lassen. Die Daten müssen im CSV-Format vorliegen.
Alternativ können auch wichtige Teile einer einer Nagios-Konfigurationsdatei (beispielsweise von einem vorhandenen Nagios-System) automatisiert übernommen werden.
Logging
Sämtliche Konfigurationsaktionen - auch über Schnittstellen - werden in einem Log erfasst. Damit ist nachvollziehbar, wer wann welches Objekt angelegt, bearbeitet oder gelöscht hat.







