Auspacken, Loslegen

Die SM-BOX wird als sofort nutzbare Appliance bereit gestellt. Damit entfällt jegliche Beschaffung weiterer Hard- oder Software. Das System wird fix und fertig geliefert und muss nur physikalisch eingebaut und ins Netzwerk eingebunden werden.

3 Varianten der Appliance stehen zur Verfügung. Jede Appliance beinhaltet die komplette SM-BOX Software, welche über eine Lizenz zur Nutzung freigegeben wird.

Standard-Hardware Appliance

Diese Appliance eignet sich für kleine bis mittlere Systemumgebungen (bis ca. 250 Hosts) bei geringen Ansprüchen bzgl. Ausfallsicherheit und Verfügbarkeit des Monitoringsystems. Wichtige Hardware-Komponenten sind nicht redundant ausgelegt:

  • Marken-Hardware (Fujitsu RX100)
  • 19" Rackgehäuse, 1HE
  • intel Dual Core Prozessor, 2,5GHz
  • 2GB RAM
  • 1x SATA-Festplatte 160GB
  • ISDN-Karte
  • 4GB USB Speicherstick
  • USB Security-Dongle

Enterprise Hardware Appliance

Diese Appliance genügt wegen der redundanten Auslegung wichtiger Hardware-Komponenten auch höheren Anforderungen an die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit des Monitoringsystems. Ihre hohe Performance macht sie darüber hinaus für den Einsatz in mittleren bis großen Umgebungen (ca. 250 bis ca. 1500 zu überwachende Systeme) geeignet.

  • Markenhardware von Fujitsu (RX200)
  • HP (DL360) auf Anfrage, Aufpreis!
  • 19" Rackgehäuse, 1HE
  • 2x intel XEON Dual Core oder Quad Core Prozessor ab 2GHz
  • 4GB RAM
  • 2x 146GB SAS Festplatte, 3GB/s
  • SAS RAID-Controller mit 256MB Cache
  • 2x Netzteil
  • ISDN-Karte
  • 4GB USB Speicherstick
  • USB Security-Dongle

Hinweise :
Die Zahl der überwachbaren Systeme ist als grober Richtwert zu betrachten. Sie ist stark abhängig von der Zahl der zu überwachenden Parameter pro System und der Art der Überwachungsfunktionen.

Der Zahl der mittels einer Appliance überwachbaren Systeme sind technische Grenzen gesetzt. Wird die Leistungsgrenze einer Appliance erreicht, können mit der Lizenzoption Load-Balancing zusätzliche Worker-Appliances zur Lastverteilung zum Einsatz kommen.

Virtuelle Appliance

Die SM-BOX kann auch als virtuelle Appliance erworben werden. Es stehen Appliances für VMware und XEN zur Verfügung. Die Ressourcen werden der virtuellen Appliance administrativ über den Hypervisor zugeteilt. Lediglich die auf 150GB voreingestellte Größe der Festplatte kann wegen der Verschlüsselung nicht verändert (auch nicht verringert!) werden. 

Den Einsatz einer SM-BOX als virtuelle Appliance gilt es reiflich zu überlegen, da diese Variante auch Nachteile hat. Lesen Sie hier....

Zubehör und Optionen

Für bestimmte Funktionen der SM-BOX wird zusätzliche Hard- oder Software benötigt. Dieses Zubehör können sie selbstverständlich zusammen mit der SM-BOX bestellen. 

Weiterhin können bestimmte Funktionalitäten oder Module als Lizenzoptionen erworben werden.

Updates - Nichts leichter als das!

Wenn Aktualisierungen des Software bereit stehen, meldet das die SM-BOX visuell und auf Wunsch per email. Sie installieren das Update selbst durch einen Klick auf den entsprechenden Button. So einfach und schnell geht das!

Updates mit funktionellen Erweiterungen werden ca. alle 2 Monate herausgegeben. Insbesondere erhalten Sie auf diesem Wege neue oder aktualisierte Monitoringfunktionen, aber auch erweiterte oder optimierte Konfigurationsmöglichkeiten.

SM-BOX Software

Die SM-BOX ist ein Produkt, welches sowohl in Eigenentwicklung entstandene Softwarekomponenten als auch Open Source Software-Komponenten enthält. Die Open-Source Komponenten sind Bestandteil der Distribution Debian GNU/Linux. Als wesentliche Kernapplikationen seien nagios®, MySQL®, postfix, Net-SNMP, Apache, RRDtool und cacti genannt.

Die in der SM-BOX enthalteten Open-Source Komponenten unterliegen der GPL (GNU Publice License) und anderen Open-Source Lizenzen.

Zugriff auf die Systemebene

Ein häufig gestellte Frage ist die nach der Möglichkeit des Zugriffs auf die (Linux-) Systemebene. Diese Frage müssen wir verneinen. Warum, können Sie hier lesen.

Natürlich sind wir bestebt, dem Anwender möglichst viel Freiheit und Flexibilität zu geben. Wir tun das allerdings nur in dem Umfang, wie wir  unsere Prämissen

  • Updatefähigkeit,
  • Supportfähigkeit sowie
  • Einfachheit der Bedienung und Konfiguration

sicherstellen können. Beispielsweise ist das Upload von Plugins durch den Kunden einfach möglich, die Installation neuer Pakete oder das Update von Libraries jedoch nicht.


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Steffen Langer

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